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Simba, mein Seelenhund, meine beste Freundin.

 

Sie war es, die mich zum Hundetraining gebracht hat. Im Jahr 2001, zu einer Zeit, als es gerade die Rasselisten gab, beschloss mein Sohn einen Hund haben zu wollen. Nunja, mit 9 Jahren wollen das viele Kinder und daher war mir sofort klar, dass es am Ende wohl eher mein Hund sein würde. Daher sollte es ein nicht zu kleiner Hund sein. Nachdem wir einige Tierheim abgeklappert hatten (wir wollten keinen Welpen), stellte uns eins sehr netter Pfleger im Neusser Tierheim Simba vor. Wir waren verliebt. Unglücklicherweise war ein großer schwarzer Hund zu der Zeit nicht so gern gesehen und so beschloss ich, dass Simba ein besonders gut erzogener Hund werden musste, um hier allen zu zeigen, dass große schwarze Hunde einfach toll sein können.

Gesagt getan, Simba war 13 Monate, als sie bei uns einzog und ich hatte keinen Plan. Also los in einen Hundeverein, der mir von einem Kollegen empfohlen worden war. Leider widerstrebte mir das Training dort so sehr, da ich meine bis dahin noch recht unsichere und ängstliche Hündin mit mehr oder weniger drastischer Gewalt dazu bewegen sollte, die "Grundkommandos" auszuführen. Schnell sagte mir mein Bauchgefühl, dass das auch anders gehen musste und so suchte ich weiter. Bis ich dann also beim VIH Neuss landete. Hier zeigte man mir, wie ich mit konsequentem, liebevollen aber souveränen Verhalten meinen Hund dazu bringen konnte, mich zu verstehen und mit mir zusammenzuarbeiten. Das beeindruckte mich immer mehr, so dass ich damit begann mich intensiver damit auseinander zu setzen und so begann meine Lehrzeit im Bereich Hundetraining.

Durch die Erziehung von Simba habe ich unglaublich viel gelernt. Simba hatte die Gabe alle meine Anweisung zuerst zu hinterfragen und dann vielleicht auszuführen. Ich musste also sehr viel mit Konsequenz und auf der anderen Seite mit Motivation arbeiten. Das hilft mir bis heute.

 

Danke meine beste.